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Vernetzung der Schneidmaschine mit der Druckvorstufe

Da in der Druckvorstufe schon alle Daten vorliegen, z.B. Rohbogenformat, Nutzenformate, Zwischenschnitte, ist es überflüssig, in der Druckweiterverarbeitung noch einmal alles auszumessen und erneut zu erfassen.

Um nun die Daten aus der Druckvorstufe für die nachfolgenden Prozesse verwendbar zu machen, müssen diese Daten erst standardisiert vorliegen. Um dies zu erreichen, haben sich große, namhafte Maschinenhersteller zum CIP3-Konsortium zusammengeschlossen.

Unter der Führung des Fraunhofer Institut Graphische Datenverarbeitung wurde dann der Standard CIP 3 festgelegt. CIP 3 steht für Corporation of Integration of Pre-press, Press and Post-press. Der neue Standard, CIP 4, beinhaltet zusätzlich noch den Arbeitsprozess (z.B. die Betriebsdatenerfassung) und wird mit der Endung .jdf (Job Definition File) definiert.

In diesem Standard wurden alle relevanten Daten für den Druck und die Druckweiterverarbeitung festgelegt
(z.B. Farbzonensteuerung im Druck, Schneiddaten, Falzschemata, Rohbogenformate). Die Daten werden in einer Datei
mit der Endung .cip oder .ppf (Print Production File) zusammengefasst.

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