Julia Schomaker, Geschäftsführerin Schomaker GmbH & Co. KG

Mit der Anlage sind wir optimal auf verschiedene Formatgrößen und Aufgaben vorbereitet...

Berichte

Das erste Mal mit POLAR-Maschinen

Die Schomaker GmbH & Co. KG im nordrhein-westfälischen Menden gehört zu den führenden Buchbindereien und Registerstanzbetrieben in Deutschland. Ausgestattet mit modernster Maschinentechnik, zählt das Unternehmen rund 180 Mitarbeiter und betreut Druckerei-Kunden in ganz Europa. Um im Bereich Schneiden noch leistungsfähiger und effizienter zu werden, installierte der Familienbetrieb im Sommer des vergangenen Jahres erstmalig in der Geschichte Maschinen von POLAR. Neben einem Schnellschneider N 155 PLUS zählen hierzu auch ein Rüttelautomat und ein Transomat TRE zur einfachen Entladung der beschnittenen Ware.

Auslöser, in Menden eine neue Schneidanlage zu installieren, waren in erster Linie Schwierigkeiten mit dem bisherigen Produkt eines anderen Anbieters.

Julia Schomaker, Geschäftsführerin Schomaker GmbH & Co. KG Julia Schomaker, Geschäftsführerin Schomaker GmbH & Co. KG

„Bei der Anlage, die wir schon einige Jahre im Einsatz haben“, berichtet Julia Schomaker, geschäftsführende Gesellschafterin, „standen verschiedene Reparaturen an, die wir angesichts des Alters, aber auch aufgrund der nicht immer einfachen Gerätebedienung, nicht mehr auf uns nehmen wollten.“ Doch auch die Leistungsfähigkeit der Maschine entsprach nicht mehr der Philosophie des Unternehmens, dessen primäre Erfolgsfaktoren nach eigenen Angaben die Qualität und die Ausbildung der Mitarbeiter sind. Schomaker: „Wir setzen bei unserer Unternehmensführung, aber auch bei der Organisation bereits seit einigen Jahren konsequent auf KAIZEN, eine Form des Lean Managements.“ Neben Prinzipien wie absolute Ordnung und kontinuierliche Verbesserungsprozesse gehören zu dessen Zielen auch die vorausschauende Investition und die regelmäßige Steigerung von Effizienz. „Wir folgen der Vorgabe, keine Maschine länger als acht Jahre zu nutzen“, so die Enkelin des Unternehmensgründers.

Suche nach neuer Maschine

Im Wissen um die notwendige Ablösung der bestehenden Schneidmaschine setzten sich im Frühjahr 2015 die Geschäftsleitung und die verantwortlichen Mitarbeiter zusammen und überlegten eine Strategie, wie die Suche nach einem Ersatzgerät am besten zu organisieren sei. Klar war dabei von Anfang an, dass die Hauptverantwortung für den Austausch bei den Anwendern selbst liegen sollte. „Mir war wichtig, dass die Mitarbeiter, die nachher an der Maschine arbeiten würden, von Anfang an in den Prozess mit einbezogen werden und ihre Wünsche und Erwartungen eine große Rolle bei der Auswahl spielen“, erzählt Schomaker, die selbst Diplom-Kauffrau ist. Wie diese Wünsche und Erwartungen aussahen, war schnell klar und in einer Wunschliste niedergeschrieben. Die neue Maschine sollte nicht nur auf den Formatbereich 70 x 100 fokussiert sein, sondern auch die einfache Bearbeitung von größeren Bogen zulassen. Die Benutzerführung und Menüsteuerung sollte einfacher als bei der jetzigen Maschine sein und außerdem spielten Verarbeitungsqualität und Leistungsfähigkeit eine große Rolle. Ergänzt wurde die Liste der Wünsche um die Möglichkeit, die bestehende Absauganlage für Papier weiter nutzen zu können, eine geringe Wartungstätigkeit und eine gute Betreuung durch den Hersteller. Als Unternehmen, das deutsche Wertarbeit schätzt und unterstützt, standen somit die deutschen Hersteller im Fokus.

POLAR kontaktiert

Bei der Suche nach dem neuen Schneidsystem, das die Wünsche am besten abdeckt, fand im Frühjahr 2015 auch eine Vorführung POLAR statt. In einem Gespräch vor Ort wurden hierbei die Philosophie und die Prinzipien von POLAR vorgestellt und die konkreten Bedürfnisse von Schomaker, die Maße und auch die sonstigen Rahmenbedingungen erörtert. „Die Berater nahmen unsere Anforderungen sehr genau auf und spiegelten uns zurück, dass sie der richtige Partner für uns sind. Die Atmosphäre und die persönliche Stimmung stimmten“, erinnert sich Schomaker. Dies galt auch für das Umsetzungskonzept, das kurze Zeit später im Sauerland eintraf. Um nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch die vorgeschlagene Anlage kennen zu lernen, zählte zu diesem Konzept auch ein Referenzbesuch bei einem Betrieb in Berlin. „Die zuständigen Mitarbeiter sind dorthin gefahren und waren am Ende sehr angetan“, beschreibt die Geschäftsführerin das Verfahren. Hauptgründe für die Investition waren am Ende der sehr stabile und hochwertige Aufbau der Anlage, das gute Zusammenspiel der Komponenten, vor allem aber die aus Sicht der Anwender deutlich einfachere Menü- und Benutzerführung. Was für die POLAR-Anlage zudem sprach, war ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Das Umsetzungskonzept inklusive der Kommentare der Verantwortlichen bei Schomaker landete schließlich bei der Geschäftsführerin, die auf Basis der Informationen grünes Licht für die Beschaffung gab. „Alles in allem hatten wir das Gefühl, dass wir mit dem Wechsel zu POLAR einen wichtigen und richtigen Schritt gemacht haben.“

Seit Sommer 2015 im Einsatz

POLAR CuttingSystem 200 bei Schomaker GmbH & Co. KG POLAR CuttingSystem 200 bei Schomaker GmbH & Co. KG

Zusammengesetzt ist die neue Anlage aus einem Schnellschneider Polar N 155 PLUS, einem Rüttelautomaten RA-6 und einer Entladeeinheit Transomat TRE 160-6. Um auch die nicht so häufig bearbeiteten A0-Bogen transportieren zu können, wurde bewusst auf eine Maschine im Großformat, also für Schneidgutgrößen bis maximal 126 x 164 cm, gesetzt und zudem der Übergangsbereich zwischen Rüttler und Schneideinheit mit einem Klapptisch versehen, der die Transportfläche optional verbreitert. Bei besonders schweren und großformatigen Aufträgen kann zudem der trapezförmig ausgeschnittene Bedienerplatz vor der Schneideinheit mit Hilfe der ErgoFront Tables zu einem komplett abgeschlossenen, rechteckigen Format umgestaltet werden. Die Bedienung der Anlage erfolgt über das 18,5“ Color-Display plus Touch-Screen Bedienung sowie eine grafische Programmierautomatik, aus der die benötigten Schneidmuster direkt abgerufen werden können. Nach dem Schneiden setzt der Transomat TRE die Lagen automatisch auf Palette ab, während gleichzeitig weitergeschnitten werden kann. Eine vorhandene und vom Schnellschneider unabhängige Absauganlage führt das abgeschnittene Material ab und transportiert es automatisch zu einer Sammelanlage außerhalb des Gebäudes. Betrieben wird die Maschine im Zwei-Schichtbetrieb, bei Vollauslastung auch in Dreischicht. Schomaker: „Mit der Anlage sind wir damit optimal auf verschiedene Formatgrößen und Aufgaben vorbereitet und können unseren Anspruch an Schnelligkeit und Effizienz bestmöglich umsetzen.“

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Kontakt:
Schomaker GmbH & Co. KG
Julia Schomaker, Geschäftsführerin
Milanstraße 1
58708 Menden
Telefon: +49 2373 917 99-15
E-Mail:
www.walter-schomaker.de

Oktober 2016

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Product Management & PR - Matthias Langer,
Telefon: +49 (0)6192 204-226, E-Mail:

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