Laserschneider POLAR Digicut Eco

... nun öffnen sich mit dem Laserschneider ganz neue Vertriebsmodelle und Aufträge.

Berichte

"Die Kunden kommen von selbst auf uns zu“

Markus Müller kann es irgendwie selbst nicht so richtig glauben. Eigentlich kaufte der Inhaber der Drucken123 in Aschaffenburg die neue Digicut ECO von POLAR vor allem, um die eigene Weiterverarbeitung zu verbessern - nun öffnen sich mit dem Laserschneider ganz neue Vertriebsmodelle und Aufträge. Was dies für das zehn Mitarbeiter zählende Unternehmen, das sich auf Kleinst- und Kleinauflagen fokussiert hat, bedeutet, erläutert der 34jährige im folgenden Interview.

Markus Müller, Geschäftsführer drucken123 Markus Müller, Geschäftsführer drucken123

Herr Müller, Sie haben 2015 als eines der ersten Unternehmen in Deutschland den Laserschneider Digicut ECO von POLAR erworben. Warum?
Müller: Primäres Ziel war es, unsere Weiterverarbeitung zu optimieren und zu vereinfachen. Da wir sehr viel für Unternehmen mit hohen Ansprüchen, aber kleinen oder kleinsten Auflagen arbeiten, war gerade dieser Bereich eine Herausforderung für uns. Zwar konnten wir im Druckbereich über den Digitaldruck sehr gut auf die Wünsche der Kunden reagieren, wenn es jedoch über das reine Schneiden der Produkte hinausging, waren unsere Inhouse-Möglichkeiten begrenzt. Selbst für zehn Bogen mussten wir teilweise zum Partnerbetrieb fahren. Neben den Fahrt- kamen noch Werkzeugkosten hinzu. Von der Zeit, die wir auf der Straße verloren und der fehlenden Flexibilität ganz zu schweigen. Aus wirtschaftlichen, aber auch logistischen Gründen war also eine Veränderung sinnvoll und notwendig.

Was hat sich mit der Digicut ECO verändert?
Müller: Mit der Digicut ECO von POLAR sind wir heute deutlich besser aufgestellt. Je nach Anforderung unserer Kunden und je nach Auftragsgröße können wir nun völlig frei entscheiden, ob wir das Produkt beim Partnerbetrieb fertigstellen lassen oder ob unsere eigene Technik dies möglich macht. Die positiven Folgen für den Betriebsablauf, aber auch für unsere Zahlen spüren wir bereits deutlich.

Wie setzen Sie das Gerät ein und wer bedient es?
Müller: Die große Einsatzbreite des neuen Laser-Schneiders kommt uns sehr entgegen. Wir können nun in einem Durchgang und ohne Wechsel des Werkzeugs Schneiden, Perforieren, Rillen Nuten und Gravieren. Und das für Aufträge von eins bis mehrere hundert. Da das Gerät in unserem Betrieb steht, sind wir nicht mehr auf die Produktionsabläufe des Partners angewiesen, sondern können Aufträge verschieben und ganz schnell mal einen Auftrag abschließen. Für die Kundenbindung ist das natürlich sehr gut. Bedient wird das Gerät von dem, der gerade Zeit hat. Besondere Kenntnisse sind dafür ja nicht notwendig. Zu bearbeitendes Material einlegen, Startknopf bedienen, fertiges Material entnehmen und stapeln.

Warum wurde es gerade das POLAR-Gerät?
Müller: Ich habe über die Jahre sehr gute Erfahrungen mit dem Unternehmen gemacht und schätze die Produkte und die Betreuung. Als im vergangenen Jahr die Digicut ECO vorgestellt wurde, kam mir das sehr entgegen. Ich war schon länger auf der Suche nach einer Lösung für meine Anforderungen in der Weiterverarbeitung. Ein Schneidplotter war mir aber einfach eine Nummer zu groß, der Return on Investment schien mir für unser Unternehmen nicht gegeben.

Laserschneider POLAR Digicut ECO Laserschneider POLAR Digicut ECO

Sie sprechen von ganz neuen Vertriebsmöglichkeiten?
Müller: Was ich nicht erwartet hatte, ist die Reaktion der Kunden auf die Digicut. Es kommt immer häufiger vor, dass Kunden nicht wegen Druckaufträgen, sondern wegen der Digicut zu uns kommen. Diese Nachfrage ist völlig neu für uns. Wenn ich im Außendienst bin, erlebe ich ähnliche Erfahrungen. Wenn ich berichte, dass wir nun auch bei Kleinst-Auflagen, vor allem aber bei nicht-papiernen Materialien ganz neue Möglichkeiten der Gestaltung und Verarbeitung bieten, öffnen sich geradezu wundersam die Türen und sprudeln die Ideen der Kunden. Was dabei besonders schön ist: Bei den anschließenden Projekten spielt der Preis - im Unterschied zu klassischen Druckaufträgen - keine Rolle mehr.

Können Sie ein Beispiel nennen?
Müller: Eine Hochzeitsagentur hat uns den Auftrag gegeben, auf Wäscheklammern die Namen der gut 60 Gäste zu gravieren. Von einem Restaurant kam der Wunsch, mit Ornamenten und Perforationen versehene Glaseinlagen zu erstellen. Dieses Restaurant ist nun ein beständiger Kunde bei uns, auch im Druckbereich. Da wir erst am Anfang der Arbeit mit der Digicut ECO stehen, ist uns wahrscheinlich noch gar nicht klar, welche Möglichkeiten sich noch ergeben werden. Dass sich die Türen für Neues öffnen, können wir aber auf jeden Fall bestätigen.

Was heißt das jetzt für Ihr Unternehmen?
Müller: Die Digicut ECO gibt uns ganz neue Möglichkeiten der Unternehmensausrichtung. Wir können uns mit dem Aggregat zu einem Verarbeitungsdienstleister für viele Materialien weiter entwickeln und auch Partner von Auftraggebern werden, die gar nicht drucken lassen wollen. Im Moment überlegen wir sogar, einen eigenen Katalog zu entwickeln und zu vermarkten, in dem wir die vorhandenen Möglichkeiten aufzeigen. Geplant ist außerdem, noch mehr mit neuen Materialien zu arbeiten, zum Beispiel mit Stoff.

Das heißt, Sie sind mit der Entscheidung, die Digicut ECO zu kaufen, voll zufrieden.
Müller: Ich bin angetreten, um bei der Weiterverarbeitung Geld und Zeit zu sparen, nun haben wir zusätzlich zu diesem Ergebnis auch noch die Chance, Neuaufträge und mehr Umsatz zu machen. Was will man mehr.

Kontakt:
drucken123
Offset-Druck Müller
Markus Müller, Geschäftsführer
An der Lache 6
63741 Aschaffenburg
Telefon +49 6021 44888-0
E-Mail:
www.drucken123.de


März 2016

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Produktmarketing & PR - Matthias Langer,
Telefon: +49 (0)6192 204-226, E-Mail:

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